Challenges to Awakening

Student: I thought enlightenment was forever enlightenment. 
Rinpoche: At the earlier levels of enlightenment, one can easily fall away from awakening.
S: I thought there was no pre-enlightenment…
R: That’s the advertising folks! You know, like the slicer-dicer chopper thing? Ladies…(chopping sounds)…You buy these fancy knives, and get them home and you might cut your finger trying to go fast. Sometimes they work well, and sometimes they don’t work at all. So, is enlightenment permanent? No. I have said many times that the minimum standard for enlightenment in this world is to understand the unreal or illusory nature of this world.
S: Including self and other?
R: Self is harder to really grasp. Usually the understanding of the illusory nature of self is discovered, and then you fall away from that deep knowing. Again, you discover it and fall away, going back and forth for some time before there is an actual event of real awakening. ~ Domo Geshe Rinpoche ~~~

“Schüler: Ich dachte, die Erleuchtung wäre eine Erleuchtung für alle Zeiten.
Rinpoche: Bei den anfänglichen Stufen der Erleuchtung kann man leicht wieder vom erwachten Zustand abfallen.
S: Ich dachte, es gäbe keine Vorstufe der Erleuchtung....
R: Das ist nur die Werbung, Leute! Ihr kennt doch diese Zick-zack-Hackmesser, meine Damen...(macht hackende Geräusche)... ihr kauft diese tollen Messer und dann bringt ihr sie heim und vielleicht schneidet ihr euch beim Versuch es schnell zu machen in den Finger. Manchmal funktionieren sie gut und manchmal garnicht.
Ist also die Erleuchtung von Dauer? Nein. Ich habe viele Male gesagt, dass der Mindestmaßstab für Erleuchtung auf dieser Welt ist, dass man die unwirkliche oder illusorische Natur dieser Welt begreift.
S: Einschließlich des Selbst und der Anderen?
R: Beim Selbst ist es wirklich schwieriger zu verstehen. Normalerweise entdeckt man das Verständnis der illusorischen Natur des Selbst und dann vergeht dieses tiefe Wissen wieder. Dann entdeckst du es wieder und vergisst es wieder und dies geht für eine Weile so hin und her bevor der eigentliche Vorgang des wirklichen Erwachens stattfindet.“ – Domo Geshe Rinpoche ---


When someone is doing strong purification and inner spiritual work, the loss of obstacles sometimes can produce feelings and even memories of childhood when things were not so complicated. This is an aspect of "return to innocence" that is an important part of the
path of preparation for final awakening. ~ Domo Geshe Rinpoche ~~~

"Wenn jemand starke Reinigungsarbeit und innere spirituelle Arbeit durchführt kann das Verschwinden von Hindernissen manchmal Gefühle und sogar Kindheitserinnerungen an eine Zeit als die Dinge noch nicht so kompliziert waren wachrufen. Dies ist ein Aspekt der 'Rückkehr zur Unschuld', die ein wichtiger Teil des vorbereitenden Pfads auf das letztendliche Erwachen ist." - Domo Geshe Rinpoche ---

Quand quelqu'un effectue des purifications intensives ainsi qu'un travail spirituel intérieur, l'abandon des obstacles peu parfois produire des sentiments ou bien même des souvenirs d'enfance quand les choses n'étaient pas si compliquées. Ceci est un aspect du "retour à l'innocence" qui est une partie importante de la voie de la préparation pour l'éveil final.~ Domo Geshe Rinpoche ~~~


Bodhisattvas practice the six perfections in spite of understanding that everything is illusory. That also means that their enlightened practices are occurring within the illusory. For those who don’t know how to do this skillfully, it would be like trying to knit underwater. The threads would keep floating away; the would-be knitter can’t see what they are doing very well because of holding a position above water, while their hands are doing something else. This is how some unskillful people that have achieved some aspects
of the enlightened experience deal with the world.
They must hold life at a distance to feel comfortable, but it’s not easy because they still don’t hold the correct view. However, if they go any closer, they then feel as if they are drowning in attachment and aversion. Everything is occurring within an attitude that is still really very ordinary. ‘I am real, but the activities are illusory’. They continue believing unconsciously that the world is illusory but they are not. ~ Domo Geshe Rinpoche ~~~

“Bodhisattvas üben sich in den sechs Vollkommenheiten obwohl sie verstehen, dass alles illusorisch ist. Dies bedeutet, dass ihr erleuchtetes Üben ebenfalls innerhalb des Illusorischen stattfindet. Für jemanden, der dies nicht auf kunstfertige Weise tun kann, wäre dies wie der Versuch unter Wasser zu stricken. Die Wolle würde ständig wegschwimmen; der Mensch, der gerne stricken würde, kann nicht gut sehen, was er eigentlich tut, weil er sich über Wasser zu halten versucht, während seine Hände etwas anderes tun. Auf diese Weise gehen manche nicht besonders kunstfertigen Leut, welche gewisse Aspekte der erleuchteten Erfahrung erlangt haben, mit der Welt um.
Sie müssen das Leben von sich weg halten, um sich wohlzufühlen, aber dies ist nicht einfach, weil sie noch immer nicht die korrekte Sichtweise besitzen. Wenn sie jedoch näher herangehen fühlen sie sich als ob sie in Anhaftung und Abneigung ertränken. Alles geschieht innerhalb einer noch immer sehr gewöhnlichen Haltung. ‚Ich bin wirklich, aber die Aktivitäten sind illusorisch.‘ Sie glauben unbewusst noch immer daran, dass die Welt illusorisch ist und sie nicht.“ – Domo Geshe Rinpoche ---





There are two kinds of learning: one is the learning that accumulates during education; the other kind is what happens when we wordlessly gain esoteric knowledge of the awakening process. It is likely that His Holiness the Dalai Lama often comes into contact with people who are excessively proud about their education, which actually makes them incapable of learning. ~ Domo Geshe Rinpoche ~~~

"Es gibt zwei Arten von Lernen: die Eine, das Lernen, das durch Schulung anwächst; die Andere ist was passiert, wenn wir ohne Worte esoterisches Wissen über den Erwachungsprozess gewinnen. Es ist wahrscheinlich, dass seine Heiligkeit der Dalai Lama sehr oft auf Leute trifft, die übermäßig Stolz auf ihre Bildung sind, was sie tatsächlich unfähig zum lernen macht." - Domo Geshe Rinpoche ---

Il y a deux sortes de savoirs : l'un est le savoir qui s'accumule tout au long de l'éducation; l'autre est ce qui arrive quand nous obtenons une connaissance ésotérique du processus d'éveil bien loin des contingences mondaines? Il est probable que Sa Sainteté le Dalai Lama se trouve souvent en contact avec des gens qui sont excessivement fier de leur éducation, ce qui en fait les rend incapable d'apprendre.~ Domo Geshe Rinpoche ~~~


One of my Facebook friends, a Rinpoche, struggled with limited English in order to sincerely help people understand Dharma concepts. He was trying to explain in any way he could about Buddhism. When people would ask complicated questions, sometimes I would answer and mostly I would just observe. I later noticed that he was on Facebook only in Tibetan and interacting with Tibetans. Others who asked him questions before wrote, “We
can’t understand Tibetan. Would you please write something in English, even if it is not very good English?” He replied, “No, now you learn Tibetan.”
It is interesting to both observe and empathize because I also struggled to learn English well. In my just previous life, I was considered a top Tibetan language person and a model of correct language. Western people and even many Tibetans were shy to speak to me directly, because they were not familiar with honorific Tibetan language. Often, they would find someone else that knew how to speak to ask me, for fear of offending by their poor Tibetan skills.
Then, there were the western people who came to see me, the long-time Tibetan speakers. Yes, they were speaking Tibetan but even though they thought their Tibetan to be perfect, their Tibetan was so bad. I could understand them, but it wasn’t easy.
My point here is, everyone needs the dharma available in their own language. In addition, it’s important to understand the culture where the dharma originated. This was also true in Tibet, because the dharma was coming to us from Indian culture. For a long time, Indian teachers were the only model of careful Buddhist terminology to understand the deeper meanings that were believed to only be found in the Sanskrit language. However, when all is said and done about language, the most important thing is to gain real understanding of the Buddha’s intention. How did the Buddha’s mind work? ~ Domo Geshe Rinpoche ~~~

„Einer meiner Facebookfreunde, ein Rinpoche, kämpfte mit seinem eingeschränkten Englisch, um den Leuten aufrichtig dabei zu helfen, Dharmakonzepte zu verstehen. Er versuchte den Buddhismus so gut es eben ging zu erklären. Wenn ihm die Leute komplizierte Fragen stellten beantwortete ich sie manchmal, aber meistens war ich nur Beobachter. Später fiel mir auf, dass er sich nur noch auf tibetisch und mit Tibetern auf Facebook austauschte. Wenn ihm andere, die zuvor Fragen gestellt hatten, schrieben, „Wir verstehen kein Tibetisch. Könntest du bitte etwas auf Englisch schreiben, auch wenn es kein sehr gutes Englisch ist?“ antwortete er, „Nein, ihr solltet jetzt Tibetisch lernen.“
Es ist interessant, dies zu beobachten und es nachzufühlen, denn ich habe selbst auch damit gekämpft, gutes Englisch zu lernen. In meinem vorangegangenen Leben war ich als jemand angesehen, der die tibetische Sprache ausgezeichnet beherrscht und sich vorbildlich auf korrekte Weise ausdrückt. Westliche Menschen und selbst viele Tibeter hatten Hemmungen direkt mit mir zu sprechen, denn sie waren nicht mit den Höflichkeitsformen der tibetischen Sprache vertraut. Sie versuchten oft, jemanden zu finden, der wusste, wie man sich ausdrückt, um mich etwas zu fragen, denn sie hatten Angst mich mit ihren schlechten Tibetischkenntnissen zu beleidigen.
Dann gab es auch westliche Leute, die mich besuchten und schon seit langem Tibetisch sprachen. Ja, sie sprachen Tibetisch, aber obwohl sie glaubten, ihr Tibetisch sei perfekt, war es doch wirklich schlecht. Ich konnte sie zwar verstehen, aber es war nicht einfach.
Was ich hier sagen möchte ist, dass jeder den Dharma in seiner eigenen Sprache braucht. Außerdem ist es wichtig, die Kultur zu verstehen, aus der Dharma kommt. Dies traf auch auf Tibet zu, denn der Dharma kam aus der indischen Kultur zu uns. Für lange Zeit waren die indischen Lehrer die einzigen Vorbilder für eine sorgfältige buddhistische Terminologie, um die tieferen Bedeutungen zu verstehen, von denen man glaubte, dass sie nur im Sanskrit gefunden werden könnten. Schließlich und endlich geht es jedoch beim Thema Sprache hauptsächlich darum, ein wahres Verständnis der Absichten des Buddhas zu erlangen. Wie funktionierte der Geist des Buddhas?“ – Domo Geshe Rinpoche --


Je Tsongkapa retreat room in the lower restored oat granary. Suitable for one or two persons. Second person can use the comfortable large chair/chaise lounge/bed sleeper. Hand made quilt, shared bath and shower rooms just across corridor. Hand painted Tibetan Thankas of Buddha
Amitaba and Je Tsongkapa. Window faces the sunset. Temple next door, lotus pond and outdoor seating, firepit.

Tsongkhapa (1357–1419), whose name means “The Man from Onion Valley”, was a famous teacher of Tibetan Buddhism whose activities led to the formation of the Geluk school. He is also known by his ordained name Lobsang Drakpa (blo bzang grags pa) or simply as Je Rinpoche.
Tsongkhapa heard Buddha’s teachings from masters of all Tibetan Buddhist traditions, and received lineages transmitted in the major schools.
His main source of inspiration was the Kadampa tradition, the legacy of Atiśa. Based on Tsongkhapa’s teaching, the two distinguishing characteristics of the Gelug tradition are:
* The union of Sutra and Tantra, and
* The emphasis on Vinaya (the moral code of discipline)

If we take the time to examine our own life in wide spectrum, each of us will find broad challenges presented at regular intervals to help us learn how to overcome the many stumbling blocks to our individual evolutionary development. If we could see our own life

as a whole, we will notice the patterns of obstacles which are presented in different ways. It is as though our inner process is testing how well we are doing in becoming a capable being… even someone capable of becoming awakened in this lifetime. ~ Domo Geshe Rinpoche ~~~

"Wenn wir ein breiteres Spektrum unseres eigenen Lebens betrachten wird jeder von uns in regelmäßigen Abständen mit weitgefächerten Herausforderungen konfrontiert, die uns dabei helfen, zu lernen, wie wir die vielen Hürden unserer individuellen, evolutionären Entwicklung überwinden können. Wenn wir unser eigenes Leben als ein Ganzes betrachten könnten, würden wir die Muster der Hindernisse erkennen, die uns auf verschiedene Weise begegnen. Es ist als prüfe unser innerer Prozess welche Fortschritte wir machen, um ein fähiges Wesen zu werden... Jemand, der sogar dazu fähig ist, in diesem Leben zu erwachen." - Domo Geshe Rinpoche ---

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