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Saturday, April 2, 2011

Buddhism and the Supremacy of the Individual

The concept of refuge in Eastern culture and spirituality directly conflicts with an ingrained Western concept of supremacy of the individuality. It means that many who wish to experience authentic Buddhism will have a crucial issue even before beginning serious practice. Perhaps it is more valuable to discuss that, rather than how wonderful refuge is, as though I was trying to sell you a used car. There are problems arising from an excessive sense of individuality.

Have you ever observed the dynamics between parents and their babies of perhaps only four to five months in a store? The parents often expect even a three month old to learn how to make choices. For example, holding two teddy bears, they might say, “Which one do you like sweetie, this one, or that one? Do you want a red one or a blue one? Which one would make you more happy?” Showing this one and that one, the child must make their own choice.

In one way, this is very much indicative of your culture, thinking that it is respecting a child by giving them choices. However, before a certain age, Tibetans believe that children become confused by too many choices. I still believe that forcing babies and children to habituate toward making choices too early, or have too many choices, creates conflict that should not exist for them at that age. Soon, children are over stimulated (a real issue for parents and teachers in the West) and associate choices as their distinction from others. By their capacity to make choices, they will often experience separation from family at too early an age and continue to desire choices as the most important part of self-expression. The sign of completion of that attitude is when many young adults have little to do with their families because choices have taken them into further separation, but continue to have a still immature discriminative faculty. In other words, excessive training in unimportant choices for a child in the growing process will often mean that the adult will eventually have many more differences with others than similarities. Eventually, you will be defined by your separateness from others and not by your commonalities. To be continued ~Domo Geshe Rinpoche ~~~~~
"Das Konzept der Zuflucht in der östlichen Kultur und Spiritualität steht im direkten Konflikt zu dem verinnerlichten westlichen Konzept der Überlegenheit von Individualität. Dies bedeutet, dass viele Menschen, die authentischen Buddhismus erleben möchten, ein grundlegendes Problem haben, noch bevor sie ernsthaft mit dem Üben beginnen. Vielleicht ist es nützlicher dies zu erörtern, anstatt darüber zu sprechen, wie wundervoll die Zufluchtnahme ist, als ob ich versuchte Euch ein gebrauchtes Auto zu verkaufen. Es gibt Probleme, die aus einem übermäßigen Individualitätssinn entstehen.

Habt Ihr je die Dynamik zwischen Eltern und ihren vielleicht vier oder fünf Monate alten Babies in einem Geschäft beobachtet? Die Eltern erwarten oft schon von einem drei Monate alten Kind, dass es lernt, wie man auswählt. Sie halten z.B. zwei Teddybären hoch und sagen vielleicht: 'Welcher gefällt Dir besser, Schatzie, der hier oder der hier? Möchtest Du den roten oder den blauen? Über welchen würdest Du Dich mehr freuen?' Sie halten den einen und dann den anderen hoch und das Kind muss sich selbst entscheiden.

Auf gewisse Weise ist dies sehr charakteristisch für Eure Kultur; dass Ihr denkt, man respektiert ein Kind, indem man es wählen lässt. Tibeter glauben allerdings, dass man Kinder verwirrt, wenn man ihnen vor einem gewissen Alter zu viel Auswahl lässt. Ich glaube immernoch, dass wenn man Babies und Kinder zu früh dazu zwingt, sich ans Auswählen zu gewöhnen, oder sie zu viel Auswahl haben, dies Konflikte erzeugt, die sie in diesem Alter nicht erleben sollten. Sehr bald sind die Kinder überstimuliert (ein echtes Problem für Eltern und Lehrer im Westen) und assoziieren das Auswählen damit, wie sie sich von anderen unterscheiden können. Durch ihre Fähigkeit wählen zu können werden sie oft in zu jungem Alter eine Absonderung von der Familie erleben und sich nach immer mehr Auswahl als wichtigstem Bestandteil ihrer Selbstverwirklichung sehnen. Es ist ein Anzeichen dafür, dass diese Haltung ausgereift ist, wenn viele junge Erwachsene nur wenig mit ihren Familien zu tun haben, weil das Auswählen sie zu tieferer Trennung veranlasst hat, aber sie weiterhin unreif in ihrer Entscheidungsfähigkeit sind. Mit anderen Worten bedeutet übermäßiges Trainieren der Fähigkeit zwischen unbedeutenden Dingen zu wählen für ein Kind in seinem Entwicklungprozess oft, dass es für diesen Menschen als Erwachsener mehr Unterschiede als Ähnlichkeiten zwischen ihm und anderen gibt. Letztendlich wirst Du durch Dein Getrenntsein von anderen definiert werden und nicht durch Eure Gemeinsamkeiten. Fortsetzung folgt." -Domo Geshe Rinpoche ---

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