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Thursday, May 20, 2010

Victims and Enemies

In an old Marx Brothers movie there is a scene where Groucho Marx is following someone so closely that he is almost touching their back in a lock step. This is a good analogy of how our enemy and we are in a kind of lock step of harming each other. We might feel that we are the victims now but eventually the aggressor will become the victim, and the victim will become the aggressor. While we are locked to others by hurting each other, what is our responsibility to this dynamic? Our responsibility is to stop and even remove ourselves from the situation, if it cannot be resolved. It is not so easy to make the enemy stop from their side, (the strategy thus far), but if we can take responsibility to stop, the enemy stops hurting them self as well.
These ideas are very much alive in Tibetan Buddhism presented to us so that people stop grasping after their reaction, "I am a victim. This person hurt me," We need to get off the merry (not) go round to become more skillful, not only with ourselves, but train in equanimity to make no distinction between ourselves and the enemy in our mutual desires to have happiness and peace with others.
Therefore, we need training in powerful prayer so that we may not take action to hurt others. We may not hold onto ideas such as, this one is my enemy and this one is my friend because friends can become enemies and visa-versa. Like that, higher and deeper levels of equanimity definitely will come alive in us, and eventually we will become valuable, perhaps even a conflict healer with prayer. ~Domo Geshe Rinpoche~~~


“Ich habe einen alten Marx Brothers Film gesehen. Darin gibt es eine Szene, in der Groucho Marx jemanden ganz nah im Gleichschritt verfolgt. Dies ist eine gute Analogie dafür, wie wir in einer Art Gleichschritt mit unseren Feinden gehen und uns dabei gegenseitig verletzen. Vielleicht glauben wir, das Opfer zu sein, aber schließlich wird der Angreifer zum Opfer und das Opfer zum Angreifer. Welche Verantwortung haben wir für diese Dynamik, während wir durch gegenseitiges Verletzen an andere gebunden sind? Wir haben die Verantwortung, aufzuhören und uns sogar aus der Situation zurückzuziehen, wenn sie nicht gelöst werden kann. Es ist nicht leicht, den Feind von seiner Seite aus zum aufhören zu bringen (die bisherige Strategie), aber wenn wir die Verantwortung zum aufhören übernehmen, hört der Feind auch auf, sich selbst zu verletzen.
Diese Ideen sind im tibetischen Buddhismus sehr lebendig. Sie werden uns gelehrt, damit die Menschen damit aufhören, an ihren Reaktionen anzuhaften. “Ich bin ein Opfer. Diese Person hat mich verletzt.” Wir müssen aus dem Karussell aussteigen und geschickter werden, nicht nur mit uns selber. Wir müssen stattdessen Gleichmut üben, damit wir keinen Unterschied zwischen uns selbst und dem Feind sehen, weil wir beide den Wunsch haben, glücklich zu sein und im Frieden mit anderen zu leben.
Deshalb müssen wir uns in kraftvollem Gebet üben, um keine Handlungen zu begehen, die andere verletzen. Wir dürfen nicht an Vorstellungen anhaften, dass dieser mein Feind und jener mein Freund ist, weil aus Freunden Feinde werden können und umgekehrt. Und so werden höhere und tiefere Stufen des Gleichmuts ganz sicher in uns lebendig werden und wir werden wertvoll. Vielleicht werden wir sogar durch das Gebet zu Heilern von Konflikten.” – Domo Geshe Rinpoche ---

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