Buddhist Ballast

Several years ago, while  in Bangkok, I was taken to visit the magnificent Emerald Palace in the royal compound of the king of Thailand. There I saw many beautiful stone and marble statues of heroic warriors, 12 to 20 feet tall. Because they looked Chinese I asked how these statues came to Bangkok? My Thai friend kindly explained that many hundreds of years ago, in the early days of shipping, Siamese merchants would go by boat bringing goods to China. They would unload their cargo, but if they returned to Siam empty, the winds and waves would knock them over, sinking their ships, so they needed ballast. They could have just taken any big rocks, but instead they carried back these very heavy carved statues of Chinese heroes as ballast to sell to wealthy Siamese people.
Like that, in the wind and storms of life we need ballast inside, a heavy, safe feeling of our refuge in The Buddha to steady us! I could say the Three Precious Jewels; Buddha, Dharma and Sangha, but I want to focus here on Buddha refuge, because it is so accessible to us by the power of the Buddhas great compassion and wisdom. This refuge is your ballast. When that is steady, you will be balanced wherever you go, in any situation, because of that heroic presence inside. When you feel safe enough inside to emerge to be more fully alive in the human realm, refuge from fear becomes refuge with faith. This is an authentic experience of faith, and those who live in refuge acknowledge this faith as a true joy of refuge. You will begin to feel happy, and the emergence of your new sensitivities will be balanced by the extremely pleasant heaviness of the power of your reliance in refuge. ~Domo Geshe Rinpoche ~~~

"Vor einigen Jahren war ich in Bangkok und man zeigte mir den prächtigen Smaragdpalast auf dem Gelände des Königs von Thailand. Dort sah ich viele schöne 4 bis 6 Meter große Stein- und Marmorstatuen von heldischen Kriegern. Da sie chinesisch aussahen fragte ich, wie diese Statuen nach Bangkok gekommen seien. Mein thailändischer Freund erklärte mir, dass in den frühen Tagen des Seehandels vor vielen hundert Jahren siamesische Kaufleute per Schiff regelmässig Waren nach China transportierten. Dort luden sie ihre Güter aus und wenn sie dann leer nach Siam zurückkehrten wurden ihre Schiffe von Wind und Wellen umgeworfen und sanken, also brauchten sie Ballast. Sie hätten auch irgendwelche großen Steine nehmen können, aber stattdessen transportierten sie diese sehr schweren, gemeißelten Statuen von chinesischen Helden, um sie an reiche Siamesen zu verkaufen.

Uns so brauchen wir in den Winden und Stürmen des Lebens inneren Ballast, das schwere, sichere Gefühl unserer Zuflucht zum Buddha, das uns ausgeglichen macht! Ich könnte die drei Kostbaren Juwelen nennen: den Buddha, das Dharma und den Sangha. Aber ich möchte mich auf die Zuflucht zum Buddha konzentrieren, weil sie uns durch die Macht des großen Mitgefühls und der Weisheit des Buddhas so zugänglich ist. Diese Zuflucht ist Dein Ballast und wenn der stabil ist wirst Du in jeder Situation, wohin Du auch gehst, durch diese heroische innere Präsenz ausgeglichen sein. Wenn Du Dich im Inneren sicher genug fühlst, um mit mehr Lebendigkeit in den menschlichen Bereich hinauszugehen, wird aus Zuflucht vor Angst Zuflucht mit Vertrauen. Dies ist ein authentisches Vertrauenserlebnis und wer in der Zuflucht lebt erkennt dieses Vertrauen als die wahre Freude der Zufluchtnahme an. Du wirst beginnen, Dich glücklich zu fühlen und wenn Deine neue Empfindsamkeit erscheint wird sie durch das schwere Gewicht Deiner Vertrauenskraft in die Zuflucht ausgeglichen werden." - Domo Geshe Rinpoche ---

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