Staring at Himself

"The basis of Mahayana altruism is that suffering exists. We are feeling suffering, and all living beings are feeling suffering as well because the object of their attention is also themselves. The developed stage of this unnecessary attention is called self-cherishing. Not only do living beings stare at themselves, but they also take themselves as the inner object of their attention making their own needs vastly more important than the extreme needs of others. This self-cherishing causes them to take all kinds of wrong actions, for example, craving to feel happy and inflicting various degrees of harm on others so that others do not get in the way of acquiring that happiness" ~Domo Geshe Rinpoche ~~~


"Die Basis der Mahayana Nächstenliebe ist, dass das Leiden besteht. Wir fühlen das Leiden, und alle Wesen fühlen das Leiden ebenso, weil der Gegenstand ihrer Aufmerksamkeit auch selbst ist. Die entwickelte Bühne dieser unnötigen Aufmerksamkeit wird genannt selbstschätzend. Nicht nur starren Wesen auf sich selbst, aber sie nehmen auch sich als der innere Gegenstand ihrer Aufmerksamkeit, die ihre eigenen Bedürfnisse gewaltig macht, die wichtiger sind als die äußersten Bedürfnisse nach anderen. Dieses Selbstschätzen veranlasst sie, alle Arten von falschen Handlungen, zum Beispiel, Sehnsucht zu nehmen, um sich glücklich und das Zufügen verschiedener Grade des Schadens auf anderen zu fühlen, so dass andere vom Erwerben dieses Glücks nicht im Weg sind" ~Domo Geshe Rinpoche ~~~

Comments

  1. Rinpoche, I'll be translating on your blog, working my way back through the ones I missed during retreat, since the older ones are too hard to find on Facebook. My precious mousepad comes in very handy. love, Palden

    German translation:

    Die Ausgangsebene für die Nächstenliebe in der Mahayana Tradition ist die Tatsache, daß Leiden existiert. Wir fühlen Leid und gleichermassen fühlen alle Lebewesen Leid, da sie ebenso das Objekt ihrer eigenen Aufmerksamkeit sind. Die weiterentwickelte Stufe dieser unnötigen Aufmerksamkeit nennt man Egozentrik. Lebewesen starren sich nicht nur selber an, sondern sie machen sich ausserdem zum inneren Objekt ihrer eigenen Aufmerksamkeit und nehmen damit ihre eigenen Bedürfnisse unendlich viel wichtiger als die dringenden Bedürfnisse Anderer. Diese Egozentrik verursacht eine Vielzahl falscher Handlungen, zum Beispiel das Verlangen nach Glück, wobei wir Anderen auf verschiedene Weise Schaden zufügen, damit sie unserem Glück nicht im Weg stehen.

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